Ökostrom: Darauf sollten Verbraucher beim Wechsel achten

Das zunehmende Verständnis für unsere Umwelt führt dazu, dass immer mehr Menschen ihren Strom aus erneuerbaren Energiequellen beziehen möchten. Stromanbieter haben daher immer häufiger Ökostromtarife für ihre Kunden im Angebot. Die Nutzung der erneuerbaren Energien führt langfristig zur Minderung der klimaschädlichen Treibhausgase. Ein guter Grund für viele Stromkunden, grünen Strom aus ihrer Steckdose kommen zu lassen.

Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen

Unter Ökostrom verstehet man im Allgemeinen die elektrische Energie, die aus umweltfreundlichen – also erneuerbaren – Energiequellen stammt. Dank der Liberalisierung des Strommarktes hat jeder Verbraucher heute die Möglichkeit, den Stromtarif auf grünen Strom umzustellen. So finden Stromkunden diverse Angebote der verschiedenen Ökostromanbieter auf stromvergleich.de oder anderen Plattformen. Das Vorgehen unterstützt den Ausbau der erneuerbaren Energien. Denn nachwievor erfolgt der Hauptteil der Stromversorgung hierzulande durch fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas oder Erdöl. Da immer mehr Stromanbieter ihr Portfolio mit Ökostrom erweitert haben, lohnt der Vergleich. In Deutschland wird die Stromkennzeichnung, also die Herkunft des Stromes auf der Stromrechnung explizit ausgewiesen. Verbraucher können auf diese Weise nachvollziehen, wie viel Ökostrom tatsächlich aus ihrer Steckdose fließt. Was sich für den Stromkunden daraus jedoch nicht erschließt, ist die tatsächliche Herkunft des Ökostroms. Nur wenige Anbieter produzieren den Ökostrom selbst, sondern kaufen ihn per Liefervertrag ein oder handeln mit sogenannten Erzeugungszertifikaten.

Stromanbieter wechseln: herrlich unkompliziert

Egal ob Verbraucher auf Ökostrom umstellen möchten oder einfach nur die Einsparpotentiale durch einen günstigeren Anbieter nutzen wollen, einmal pro Jahr lohnt ein Stromvergleich immer. Dank diverser Stromvergleichsplattformen geht sowohl der Tarifvergleich als auch der Wechsel recht einfach von statten.

Benötigt dafür werden lediglich:

  • der Stromverbrauch des letzten Jahres
  • die Postleitzahl

Stromkunden können unterdessen unter mehr als 15.000 Tarifen von mehr als 1200 zugelassenen Stromanbietern wählen. Beim Wechsel lohnt es sich nach Angaben der Verbraucherzentralen, einen genauen Blick auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und nicht nur auf den Preis der Kilowattstunde zu werfen.

  • Schließen Sie keine Verträge mit Laufzeiten über 12 Monaten ab.
  • Lassen Sie sich niemals auf Mindestabnahmemengen ein.
  • Prüfen Sie, ob die Preisgarantien auf den Bruttopreis gegeben werden. Ansonsten legen die Anbieter Preiserhöhungen trotzdem auf den Kunden um.
  • Verzichten Sie auf Verträge mit Vorauskasse. Im Falle einer Insolvenz des Stromanbieters verlieren Sie Ihr Geld.
  • Achten Sie darauf, dass bei Inanspruchnahme eines Sonderkündigungsrechts durch Preiserhöhungen dennoch Wechselprämien gezahlt und Sondertarife bis Vertragslaufende garantiert sind.
  • Nutzen Sie den Wechselservice der Vergleichsportale. Dennoch stehen Sie in letzter Instanz in der Verantwortung, das heißt, Ihnen obliegt die Kontrolle.

Gut zu wissen: Viele Verbraucher nutzen die Einsparpotentiale durch einen Stromanbieterwechsel nicht, da Sie Probleme beim Wechsel befürchten. Doch die Lieferung von Strom ist durch den Grundversorger für Verbraucher nach dem Deutschen Energiewirtschaftsgesetzt immer sichergestellt.

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