Stellenkürzungen statt Jobwunder

Im Rahmen der Energiewende sollten zehntausende Jobs geschaffen werden, doch trotz der staatlichen Beihilfen sinkt die Zahl der Arbeitsplätze und noch schlimmer: viele Stellen gibt es nur, solange auch die Subventionen konstant bleiben. Doch das ist nicht der Fall.

Stellenabnahme um 7 Prozent

Laut der neuesten Zahlen der Bundesregierung nahm die Anzahl der Beschäftigten im Bereich der erneuerbaren Energien 2013 um ca. sieben Prozent ab. Eine Bessung ist nicht in Sicht. Die Bundesregierung bestätigt: „Insgesamt wird in diesem und im nächsten Jahr vermutlich weiter ein Rückgang der Beschäftigten im Ausbau der erneuerbaren Energien zu beobachten sein.“ Grund dafür ist vor allem die Abhängigkeit der Stellen von Ökostrom-Subventionen im Rahmen des EEGs. Von einem nachhaltigen Effekt kann daher nicht gesprochen werden.

Kein Jobwunder in Aussicht

Auch in den nächsten Jahren ist nicht mit einem Job-Boom durch die Produktion hochwertiger Öko-Energieanlagen zu rechnen, denn die Investitionen in neue Anlagen sinken zunehmend. Oliver Krischer, stellvertretrender Fraktionschef der Grünen, betont: „Noch vor wenigen Jahren war die Erneuerbaren-Branche das Jobwunder Deutschlands, nun ist von alldem nichts mehr übrig“.

 

Bild: pixabay.com

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