In Fukushima ist ein Arbeiter ums Leben gekommen

Ein Arbeiter ist im havarierten Atomkraftwerk Fukushima tödlich verunglückt. Da er bei seiner Arbeit angeseilt sein musste, das Seil aber nicht den entsprechenden Sicherheitsvorgaben nach befestigt war, fiel er in ein Wasserbecken. Laut Kraftwerksbetreiber Tepco war der Mann in zehn Metern Höhe angeseilt gewesen, und entsprechend tief ins Becken gefallen. Nun wird ermittelt, ob wichtige Sicherheitsvorkehrungen missachtet worden sind.

Noch ein Todesfall
Einige Kilometer weiter südlich von Fukushima in der Anlage Daini ereignete sich ein ähnlicher Vorfall. Ein Arbeiter erlitt beim Arbeiten in der Anlage schwere Kopfverletzungen, denen er später erlag, so Tepco. Die Anlage Daini blieb einigermaßen verschont von der damaligen Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe von vor vier Jahren in Fukushima im Gegensatz zur Anlage Daiichi. Über 18.000 Menschen kamen bei der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 ums Leben.

Schon mehrere solcher Vorfälle
Bei Stabilisierungsmaßnahmen der Anlage Fukushima Daiichi gab es im vergangenen Jahr ebenfalls einen tödlichen Arbeitsunfall. Dennoch hat es bislang keine Todesopfer durch radioaktive Strahlungen aus dem beschädigten AKW gegeben.

 
Bild: pixabay.com

In Fukushima ist ein Arbeiter ums Leben gekommen
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