Erneuerbare Energien Branche setzt auf Auslandsmarkt

Der Export spielt in der erneuerbare Energien Branche eine wichtige Rolle. Ein Grund dafür ist unter anderem die komplizierte wirtschaftliche Lage im eigenen Land, so die AEE (Agentur für Erneuerbare Energien).
Einer Studie zufolge hängen deutschlandweit über 100.000 Arbeitsplätze allein mit dem Export der erneuerbaren Energien zusammen.

Philipp Vohrer, Geschäftsführer der AEE, meint, dass die Branche hart an ihrer Exportposition gearbeitet habe und dass man im Ausland auf die Energiewende-Technik mit der Herkunftsbezeichnung ‚made in Germany‘ vertraue. Der Bereich des Exports bietet einen guten Ausgleich zu der derzeit schwierigen und unsicheren Situation auf dem deutschen erneuerbare-Energien-Markt.

Die Exportquote deutscher Unternehmer der Windindustrie liegt bei 67 Prozent. Im Bereich der Solarenergie sieht das ganze etwas anders aus. Laut der AEE , ist die Errichtung eines Solarparks innerhalb Deutschlands nur bis zu einer Dauerleistung von 10 Megawatt möglich. Hintergrund dafür sind die derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen. In Deutschland hatte die Solarenergie in den letzten Jahren mit immer wieder wechselnden politischen Vorlagen und mit einer zügig sinkenden Einspeisevergütung zu kämpfen hatte. Die Stärken der Unternehmen aus diesem Bereich, die trotzdem noch im Export punkten, erstrecken sich von der Herstellung von Systemtechnologie über die Produktion von Premium-Solarkomponenten bis zu der Projektierung vollständiger PV-Kraftwerke.
In seiner einstigen Pionierposition in Sachen Photovoltaik wird Deutschland mittlerweile von anderen Staaten eingeholt. Da man auf keine Form der erneuerbaren Energien verzichten könne, seien verlässliche politische Rahmenbedingungen erforderlich. Außerdem helfe der inländische Ausbau in diesem Bereich auch den Export weiter voran zu treiben.

 

Bild: pixabay.com

 

Erneuerbare Energien Branche setzt auf Auslandsmarkt
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