Atomruinen als Energiequellen

Stillgelegte Atomruinen – außer Betrieb und nutzlos?
Die 16 inaktiven der innerhalb Deutschlands insgesamt 25 Kernkraftwerke befinden sich außer Betrieb und können doch nicht abgerissen werden, da nicht feststeht wohin der radioaktive Müll entsorgt werden soll.

Idee einer Alternativnutzung
Eine nützliche Idee zur Nutzung dieser Atomruinen kam nun vom Krefelder Professor h. c. Gerhard Fabritz, Ehren-Professor der Universität von Astana (Kasachstan). Fabritz ist nicht nur Inventor und Innovationsberater sondern auch erfolgreicher Unternehmer. Er ist darauf gekommen, diese ungenutzten Kraftwerke zur Erzeugung alternativer Energien zu verwenden, durch welche er wiederum das heiße Reaktorblockinnere kühlt. Er selbst besitzt etwa 300 Patentrechte und seine Planung hinsichtlich der Atomruinen sieht wie folgt aus: Die sehr hohen Kühltürme sollen mit Solarpaneelen bestückt werden, oben drauf ein Windrad. Die dazu benötigte Thermik produziert die Anlage laut Fabritz selbst. Für die Flächen ringsherum um die AKWs bietet sich die Nutzung geothermischer Anlagen an und der dabei gewonnene Strom mit in das Netz integriert. Ein Anschluss der Generatoren an neue Antriebssysteme wäre laut Fabritz eine weitere Möglichkeit der Energiegewinnung.

Auch um die Zeit und Probleme, die ein späterer Abriss der Anlagen mit sich bringt, sorgt sich Fabritz. 2005 rief er mit den Professoren Thomas Bock und Alexej Bulgakov die Stiftung unter dem Motto „Die Natur und die Zukunft brauchen eine Lobby“ ins Leben und sendet Anregungen und Ideen an Unternehmer und Politiker. Jedoch kommen daraufhin meist nur pflichterfüllende Antworten – wenn es überhaupt eine Antwort gibt.

 

Bild: pixabay.com

Atomruinen als Energiequellen
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