Weniger Investitionen in Erneuerbare Energien

Quo vadis erneuerbare Energie? Lange Zeit schien es so, als würde die Branche nur eine Richtung kennen – aufwärts! Doch die weltweite Konjunktur kühlt sich ab und damit sinkt auch die Investitionsbereitschaft in die grüne Energie. Daneben werden auch die staatlichen Fördermaßnahmen in vielen Ländern zurückgefahren. Diese Entwicklung wirkt sich direkt auf die Geschäftszahlen der Unternehmen in der Branche aus.

Förderprogramme werden zurückgefahren
Schon im letzten Quartal des Jahres 2011 gab es einen Rückgang und auch in den ersten drei Monaten diesen Jahres stellte sich keine Besserung ein. Die Investitionen in Sonnen-, Wind- und Wasserkraft sanken global um mehr als 20 Prozent. Hierunter litten auch die Börsenkurse der Unternehmen, inzwischen befinden sie sich auf einem nicht gekannten Negativlauf. Höhepunkt dieser Entwicklung in Deutschland war die Pleiteserie unter den Herstellern von Solaranlagen. Hierzu trug auch die Kürzung der Solarförderung bei, doch Deutschland ist nicht der einzige Staat, der die Mittel für den Ausbau der grünen Energie zurückfährt.

Auch die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Australien wollen wesentlich weniger investieren als bisher.
Trotz der aktuellen Entwicklung sind die meisten Deutschen vom Erfolg der Energiewende überzeugt. Fast 90 Prozent der Befragten glauben daran, dass sich das Umwelt- und Klimabewusstsein verbessern wird. Ein Großteil nimmt auch an, dass schon in wenigen Jahren die Hälfte der Energie aus Sonne, Wind und Co. gewonnen wird. Doch die Bürger wollen den Wandel keinesfalls alleine der Politik überlassen, sondern stattdessen selbst aktiv werden. Rund 20 Prozent der Deutschen möchten selbst Fotovoltaikanlagen oder andere Möglichkeiten zur Energiegewinnung in den eigenen vier Wänden nutzen.


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