Neuartige Technik für die Stadtwerke Teterow

Es ist die erste ihrer Art ihm Nordosten Deutschlands – Die Brennstoffzellen-Heizungsanlage in Teterow wurde gestern in Betrieb genommen. Sie versorgt nun das Verwaltungsgebäude des örtlichen Energieunternehmens, nach den Aussagen von Klaus Reinders, dem Geschäftsführer, kann sie 10% des kommunalen Stromverbrauches decken und das alles nur durch ihre Effizienz.

Effizienz dank neuem Aufspaltungsprinzip
Die von einem japanisch-deutschen Firmenbund entwickelte Anlage kann Erdgas in seine Bestandteile aufspalten. Unter anderem wird der so gewonnene Wasserstoff verbrannt, wodurch Energie und nutzbare Wärme entstehen. Mit diesem Prinzip erreicht die Anlage einen Wirkungsgrad von 85% und damit eine nie dagewesene Effizienz. Der Geschäftsführer räumt ein, dass die Anschaffungskosten sehr hoch waren, wie bei den meisten neuartigen, weniger verbreiteten Maschinen, beteuert jedoch, dass es ein wichtiger Schritt zur effektiven Verwendung der bei der Energieproduktion entstehenden Wärme und damit zur dezentralen Energienutzung ist. Für die Energiewende werde die Brennstoffzellen-Technik sehr wichtig, behauptet er.

Bild: pixabay.com

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