Energiewende – Akzeptanz und Vertrauen in Kompetenz der Regierung schwinden

Drei Jahre ist es nun schon her, dass der Atomausstieg bis 2022 und eine schnellere Energiewende durch die Bundesregierung beschlossen wurden. Laut aktueller Umfragen sind 90% der Deutschen davon überzeugt, dass hierzulande mehr für eine saubere Umwelt getan werde, als es in anderen Ländern der Fall ist.

Erhöhte Strompreise dezimieren Akzeptanz
Durch immer weiter steigende Strompreise beginnt die uneingeschränkte Unterstützung innerhalb der Bevölkerung zu bröckeln und die Bereitschaft die Kosten des Ökostrom-Ausbaus zu tragen sinkt. Ebenfalls sind immer weniger Verbraucher bezüglich des Windrad-Baus in ihrem direkten Wohnumfeld kompromissbereit.

Vertrauen in Kompetenz der Regierung leidet
Eine im Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverbandes durchgeführte forsa-Umfrage im Juli 2014 ergab Zweifel seitens der Bevölkerung an einer erfolgreich realisierten Energiewende durch die große Koalition. Glaubten Dezember 2013 noch lediglich 59% an das Scheitern von Schwarz/Rot, sind es nun bereits 75% der Deutschen, die an einem Erfolg hinsichtlich der Energiewende durch die große Koalition zweifeln.

Zustimmung wird voraussichtlich weiter sinken
Die Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung sinkt wahrscheinlich zunehmend, so befürchten Experten. Grund dafür – Die kürzlich beschlossene EEG-Reform – insbesondere die andauernd bestehenden Strompreis-Rabatte für energiefressende Unternehmen und die Belastung der Eigenstromversorger durch die EEG-Umlage werden durch die Bürger beanstandet.

 

 

Bild:pixabay.com

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