Bergbaukonzern BHP Billiton schließt Schieferölanlagen

Der derzeitige Ölpreisverfall ist verantwortlich dafür, dass der weltgrößte Bergbaukonzern BHP Billiton 40 Prozent seiner Bohranlagen für Schieferöl in den USA schließen will. Der Abbau der genutzten Bohranlagen soll bis Ende Juni von 26 auf 16 schrumpfen, so der britisch-australische Konzern in Sydney. Trotzdem soll die Schieferölproduktion noch um 50 Prozent gesteigert werden.

Konzentration auf Texas
Firmenchef Andrew Mackenzie bestätigt den Abbau: „Im Erdölsektor haben wir beschlossen, schnell auf den Preisverfall zu reagieren, und wir werden die Zahl der Anlagen, die wir in den USA ausbeuten, um rund 40 Prozent verringern.“ Das Unternehmen legt den Fokus nun auf das Schieferölfeld Black Hawk im US-Bundesstaat Texas. Außerdem wird BHP die dortigen Entwicklungen beobachten und gegebenenfalls noch weitere Änderungen vornehmen. Dies sei der Fall, „wenn wir glauben, dass verzögerte Entwicklungen sich mehr lohnen als eine kurzfristige Produktion“, so Mackenzie .

Der Fracking-Boom in den USA hält an
Wegen der Ölgewinnung mittels der umstrittenen Fracking-Methode, sind die USA in kürzester Zeit zum größten Produzenten der Welt aufgestiegen. Zeitglich wollen die traditionellen Förderländer die Produktionsmenge nicht drosseln, was zu einem Überangebot führt und den Ölpreis niedrig hält. Seit September 2014 sank dieser um etwa 55 Prozent!

 

Bild: pixabay.com

Bergbaukonzern BHP Billiton schließt Schieferölanlagen
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