Bye bye Photovoltaikanlage und Co, dieser Prototyp macht Konkurrenz

Gestern noch über das Weltgrösste Sonnenwärmekraftwerk diskutiert, da ist es Heute schon ein alter Schuh. Ein junges Unternehmen namens Rawlemon das, der Architekt André Brößel gründete. Startete 2011 mit der Entwicklung an einen Kugelkollektor (welcher bereits 2008 von Juri Koulechoff patentiert und auf der IENA in Nürnberg mit der Silbermedaille ausgezeichnet wurde) der Strom erzeugen kann und eventuell bald „veralterte“ Technik ablöst. Wegen ihrer enormen Effektivität könnte die Technik von Koulechoff die Stromgewinnung revolutionieren.

Glaskugel Sonnenkollektor

Man stelle sich einfach eine Glaskugel vor die komplett mit Wasser gefüllt ist, auf die dann die Sonne einstrahlt und das auch noch im schönen Design. Dieser Revolutionäre Sonnenkollektor oder auch „Solarkugel“ die wie gesagt mit Wasser gefüllt ist bündelt durch das Wasser die Strahlen mit bis zu 20.000 facher Verstärkung treffen diese dann auf die platzierten Fotovoltaik Zellen und diese wandeln die gewonnene Energie zusammen mit wärmebetriebenen Generatoren in Strom um. Das Prinzip funktioniert sogar in der Nacht und bei Wolken bedeckten Himmel.

Vorteile Koulechoff’s Kugelkollektor’s

Gegenüber den bereits in der Nutzung befindenden Solaranlagen ist die Solarkugel namens Beta.ray um ein vielfaches effizienter und liefert konstanter Strom als diese. Ein viertel Quadratmeter von Sonnenlicht bestrahlter Fläche reicht den jetzigen Prototypen aus um 4mal so viel Strom wie die üblichen Solaranlagen auf 1 Quadratmeter zu erzeugen. Das Mond und Sonne ständig in Bewegung sind musste auch bedacht werden, das taten die Entwickler und entwarfen einen Microtracker der dem Verlauf der Sonne und des Mondes stetig folgt und die Solarkugel immer in die richtige Richtung bewegt und neigt. Ein weiterer Vorteil ist das auch bei „weichen“ Licht die Anlage optimal Arbeitet ebenso wie sie Strom durch die Beleuchtung des Mondes erzeugt was gewöhnliche Solaranlagen nicht können und mit Speichern kompensieren müssen.
Auch die Glaskugel kann die Energie bzw. den Strom einspeichern hierzu speichert sie den gewonnenen Strom in einer großen Batterie. Abgesehen von ihrer Effektivität des wenigen Platzes die sie benötigt und der Tatsache das sie Strom bei Nacht und Wolken bedeckten Himmel erzeugt, sieht sie im Vergleich zu den herkömmlichen Anlagen auch noch sehr gut aus. Dies ist wohl dem Schönheitsempfinden des Architekten André Brößel zu verdanken. So neu, Clever und effizient diese Innovative Erfindung von Urheber Koulechoff auch ist, braucht sie dennoch Abnehmer. Um Kunden zu Werben hat sich die Firma Rawlemon diesen Clip einfallen lassen.

Pläne mit der Solarkugel

Das größte Ziel Brößel’s ist es Koulechoff’s Kugelkollektor, so um zu konzipieren das sich mit dieser Technik ganze Fensterfronten wie sie an Bürogebäuden und Wolkenkratzern zu sehen sind, eingebaut werden können. Wenn dieses Vorhaben gelingt könne sich so sagt Brößel, jenes Gebäude an dem diese Komponenten angebracht sind, mehr Energie erzeugen als es selbst benötigt. Diese „Fassadenkollektoren“ befinden sich derzeit noch Entwicklungszustand jedoch sollen diese in ca. 5 Jahren in die Serienproduktion gehen.

 

Bild: Pixabay.com

Bye bye Photovoltaikanlage und Co, dieser Prototyp macht Konkurrenz
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3 Comments

  1. Rüdiger Röthke
    20. Februar 2014 at 15:09

    Die Idee ist einfach irre gut.
    Wann ist mit einem vollständigen „Vorführmodell“ zu rechnen?
    So ein Ding wäre doch auf der nächsten „Grünen Woche“ in Berlin
    der Hammer, ich bewerbe mich hiermit schon jetzt, dieses Ding
    vorzuführen.

    Und jetzt her, mit den technischen Daten…(grins)
    Mfg
    Rüdiger Röthke

    • Redaktion
      21. Februar 2014 at 08:36

      Hallo Rüdiger,
      wann mit einen Vorfürmodell zu rechnen ist können wir dir sagen, denn im Prinzip ist der jetzige Prototyp ein Vorfürmodell, so wie wir das sehen, wir möchten hier aber auch nichts falsches sagen bzw. schreiben. Was wir definitiv im Beitrag noch hätten erwahnen sollen und was wir gleich mal nachholen wäre, die Beta.ray kann erst in Serie produziert werden wenn Brößel’s Firma das Kapital von 120.000 Us-Dollar erreicht hat. Um diese Summe zu erlangen ruft er auf indiegogo.com zum spenden auf, es fehlen nur noch 6.000 US-Dollar um das ziel zu erreichen, jedoch bleiben aber auch nur noch 9 Tage!
      Wir denken das Spenden sich auszahlen werden. Leider haben wir bis jetzt keine genauen Technischen Daten gefunden aber wenn welche bekannt werden und das Projekt in serie geht folgt definitiv ein weiterer Artikel!
      Spätestens in 9 Tagen kannst du dich auf einen weiteren Artikel über diese Geniale Idee freuen, wir werden dieses Projekt im Auge behalten!

  2. Juri Koulechoff
    8. März 2014 at 12:06

    Frech geklaut oder vielleicht nur naiv?
    Ich bin gerade auf den Bericht vom Kugelkollektor gestoßen und muss leider schon wieder feststellen, das man meine damaligen Veröffentlichungen offensichtlich benutzt um diese als neu zu verkaufen, denn auch das Konzept des Kugelkollektors hatte ich bereits 2008 zum Patent (PCT/DE2009/000375) angemeldet. Allerdings war bereits damals der innovative Anspruch um ein vielfaches höher als das ein Kollektor nur chic aussieht und Strom erzeugt. Bei der Erfindermesse IENA in Nürnberg wurde er zu seiner Zeit mit der Silbermedaille ausgezeichnet und bis vor drei Jahren gab es diverse Veröffentlichungen im Internet und auf YouTube, wo ein extrem flacher Kugelkollektor durch ein wenig mm starkes flexibles Kabel (7m Länge) Tageslicht in einen dunklen Raum transportierte und diesen wie durch Zauberei hell erleuchtete. In diesem Zusammenhang wurde auch die attraktive flüssigkeitsgefüllte Großraumkugel für Hof, Grünanlagen-oder Einkaufspassagen als Architektonischen Hingucker mit vorgestellt, welche jetzt plötzlich den Namen von Herr Börßel trägt. Es fehlt mir etwas schwer zu glauben, das jemand der sich mit der Sonnenenergienutzung beschäftigt hatte, nicht über dieses Konzept gestolpert ist, zumal man in Fachkreisen über den Kugelkollektor Bescheid wusste. Herr Brößel sollte sich also doch vielleicht mal Gedanken über Urheberrechte am geistigen Eigentum machen und nicht jeden erklären, das er der Geistige Vater der Kugel ist, da so etwas schnell zum heißen Brennpunkt werden kann, bei dem man sich nicht nur die Finger sondern auch Geld der Sponsoren verbrennen könnte.

    Das Prinzip der Kugel scheint plötzlich für viele ein Sprung in die Zukunft zu sein, was aber aus Sicht der Energienutzung so nicht stimmt, da dieses und viele anderen Konzepte der Lichtbündelung einen entscheidenden Fehler besitzen, weshalb ich die Idee, auch aus dem Internet nahm. Wer nicht auf second Hand Ideen von gestern steht, sondern an Zukunftstechnologien von morgen glaubt, könnte sich freuen, denn eine vollkommen neue Möglichkeit der Energienutzung ist bereits geboren, wobei diese Technologie garantiert alles bisheriges in den Schatten stellt.