Neutrinovoltaic: Die Evolution der Photovoltaik

Obwohl sich auch die Photovoltaik langsam entwickelte, ist diese Form der Energiegewinnung mittlerweile stark verbreitet. Doch nun gibt es eine neue Evolutionsstufe, welche ungeahnte Möglichkeiten in der Energiegewinnung mit sich bringt: die Neutrinovoltaic. Wie die dezentrale Energieversorgung durch Neutrinovoltaic funktioniert und warum sie bisher kaum genutzt wird, erklären wir in folgendem Artikel.

So funktioniert die dezentrale Energieversorgung durch Neutrinovoltaic

Neutrinovoltaic kann mit einer Solarzelle verglichen werden, welche bei völliger Dunkelheit auch ohne Licht Energie bereitstellen kann. Die Neutrinovoltaic kann nichtsichtbares kosmisches und solares Strahlenspektrum in elektrischen Strom umwandeln. Möglich machen dies sogenannte Neutrinos, welche in Wechselwirkung sogar Moleküle bewegen können. Neutrinos sind überall vorhanden, werden von uns aber nicht bemerkt. Jeder Fleck der Erde wird ununterbrochen, auch bei völliger Dunkelheit, von einer ungeheuren Menge Neutrinos getroffen. Pro Sekunde durchqueren
ca. 60 Milliarden Neutrinos jeden Quadratzentimeter der Erdoberfläche. Die Materialien, auf die die Neutrinos ständig treffen, sind jedoch nicht dicht genug, um eine Wechselwirkung entstehen zu lassen.

Die Neutrino Energy Group hat allerdings ein Material entwickelt und patentieren lassen, welches eine Wechselwirkung mit Neutrinos erzeugt. Dieses Material besteht aus mehreren Schichten aus dotiertem Graphen und Silizium. Diese Schichten, deren Dicken im Nanobereich liegen, werden auf ein Trägermaterial aufgedampft. Durchqueren nun Neutrinos dieses Schichtmaterial, so geben sie dem Graphen vertikale und den Siliziumpartikeln horizontale Impulse. Ist die Schichtdicke optimal, so bildet sich aus den atomaren Vibrationen eine Resonanz aus, welche sich auf das Trägermaterial überträgt. So entsteht ein Stromfluss, welcher abgegriffen werden kann. Je größer die Fläche, desto mehr Energie entsteht. Rein theoretisch kann so viel Energie gewonnen werden, dass jedes elektronische Gerät ohne Steckdose oder Stromkabel mit ausreichend elektronischer Energie versorgt werden könnte.

Neue Möglichkeit der Energiegewinnung bisher kaum genutzt

Berichte der Weltklimakonferenz machen Grund zur Sorge. Der Klimawandel und die daraus resultierenden Wetterextreme sind unsere größte Gefahr. Eine innovative und nachhaltige Lösung muss her, sodass wir uns kurzfristig von der Verstromung fossiler Rohstoffe wie zum Beispiel Kohle lösen und mittelfristig von den Abhängigkeiten erdölexportierender Länder befreien können. Neutrinos könnten hier mehr als hilfreich sein, da die nichtsichtbaren Strahlenspektren uns unbestritten täglich mehr Energie als alle noch verbleibenden fossilen Rohstoffe auf der Erde zusammen bieten. Wir haben also bereits ein riesiges Energiefeld, welches allerdings so gut wie gar nicht genutzt wird. Während in den USA und einigen anderen Ländern die wichtigen Erkenntnisse der Neutrino-Physik längst anerkannt sind, ist Deutschland weit ab vom Schuss in der weltweiten Anwendungsforschung. Forscher kritisieren scharf, dass die Forschungsgelder nicht sinnvoll eingesetzt werden, um die Entwicklung einer besseren Welt zu schaffen. Dabei wäre ein technologischer Wandel im Energiebereich dringend notwendig.

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