Intelligent heizen: So sparen Sie zukünftig Heizkosten

Intelligenz heizen ist in vielen Haushalten nach wie vor ein Problem. Die Gebäude sind nicht auf das Sparen von Energie ausgelegt und die Technik nicht auf dem neuesten Stand. Viele Menschen investieren während der kalten Jahreszeit Hunderte Euro in das Heizen, ohne dabei an ihrem Umfeld was zu verändern. Energiequellen.net zeigt, wie das Optimieren der Heizung dazu beiträgt, zukünftig Heizkosten sparen lassen.

Richtig Heizen: Bewusst Energie sparen

Bewusst zu heizen bedeutet, sich eingehend mit der Thematik zu befassen. Dabei steht neben der Technik auch das Heizverhalten im Vordergrund. Denn in vielen Haushalten herrschen Temperaturen von 25 Grad und mehr, was nicht zwingend sein muss. Jedes Grad wirkt sich auf den Energieverbrauch aus und belastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Wer richtig heizen
möchte, sollte zudem seine Technik genau überprüfen. Wer in eine neue Heizung investiert, kann langfristig deutlich Heizkosten sparen. Denn nicht nur Kühlschränke und Backöfen werden mit einem Energielabel ausgestattet, auch Heizungsanlagen werden seit 2016 mit ihrem Energieverbrauch erfasst. Verbraucher können sich so einen Überblick verschaffen, in welchem Zustand sich ihr Heizkessel befindet. Die Modelle werden von Klasse A++ bei einer guten Effizienz bis hin zu D bei einem schlechten Zustand eingeordnet. Anhand dieser Einordnung kann es ratsam sein, sich mit moderneren Heizsysteme
zu befassen, um zukünftig Heizkosten sparen zu können.

Moderne Heizsysteme oder Heizungsoptimierung

Heizungsanlagen, die älter als 15 bis 20 Jahre sind, gelten im Allgemeinen als veraltet und benötigen mehr Energie. Doch grundsätzlich ist es nicht immer nötig, eine neue Anlage einzubauen. Spezialisten können die Heizung optimieren, indem sie diese mit den entsprechenden Komponenten nachrüsten. Dies können Heizungspumpen, Leitungen, programmierbare Thermostate wie auch verschiedene Ventile sein. So lässt sich ohne einen Komplettaustausch der Energieverbrauch senken und Heizkosten sparen.

Neben dem Nachrüsten der Heizung lässt sich mit einem einfachen Verfahren der Verbrauch zusätzlich optimieren: Ein Hydraulischer Abgleich dient dazu, alle Heizkörper mit der benötigten Menge Wasser zu versorgen. Denn häufig sind die Räume, welche am weitesten von der Heizungsanlage entfernt liegen, kalt. Sie werden nicht richtig mit Wasser versorgt, wohingegen näherliegende Zimmer zu warm werden. Mit dieser einfachen Methode können Verbraucher nicht nur Heizkosten sparen, der hydraulische Abgleich der Heizung ist auch eine Voraussetzung um Fördermittel für die Heizungsmodernisierung zu erhalten. Weitere Informationen zu den staatlichen Zuschüssen sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu finden.

Intelligent heizen: So sparen Sie zukünftig Heizkosten
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