Tod von Saudi-Arabiens König Abdullah beeinflusst Ölpreise

Am 23. Januar 2015 ist Saudi-Arabiens König Abdullah gestorben. Daraufhin folgten rasante Veränderungen auf dem hochsensiblen Ölmarkt. Nach Einschätzungen von Experten erhöht der Tod König Abdullahs die Unsicherheit über die Ausrichtung der OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder).

Steigende Ölpreise
Bei der Lieferung im März am letzten Freitag stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent auf 49,44 Dollar und kostete damit 92 Cent, also knapp 2 Prozent mehr als am Abend zuvor. Für die amerikanische Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg der Ölpreis um 85 Cent auf 47,16 Dollar. Das größte Ölförderkartell OPEC hatte im November mit der Leitung Saudi-Arabiens entschieden, die Förderung des deutlichen Ölpreis-Verfalls nicht zu kürzen. Neil Beveridge, Experte bei der Investmentbank Sanford C erklärt: „Kurzfristig wird die Volatilität am Ölmarkt steigen“ Man glaube nicht an eine Veränderung der Politik Saudi-Arabiens. Trotzdem war der Zeitpunkt des Todes von König Abdullah für das Land sehr ungünstig.

 

Bild: pixabay.com

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