Strom wird mal wieder teurer

Ab dem 1. März sowie dem 1. April erhöhen einige Stromanbieter ihre Preise. Das betrifft die Grundversorgung sowie die lokalen Tarife die im Schnitt um 40€ steigen werden.

Bis zu 10,9% teuer

Grund dafür ist scheinbar eine höhere EEG-Umlage die, die ca. 46 Stromanbieter die Daumenschrauben bei den Verbrauchern nochmal im Schnitt um satte 7,5 % anziehen lässt. Dabei gab es schon zum Beginn des Jahres einen Preisanstieg. Die Bruchmühlbach-Miesauer Gemeindewerke erhöhen sogar um 10.9 %, Hauingener E-Werke schlagen mit 10,2 % zu. Hamburger und Berliner sind noch relativ gut davon gekommen die dortigen Verbraucher sollen 2,5 – 4% mehr zahlen. Ein 4 Personen Haushalt zahlt somit je nach den genannten Wohnorten ca. 30 – 140 € mehr pro Jahr. bei einen Verbrauch von knapp 4.000 kW/h. Eine Liste der Stromanbieter die ihre Preise erhöhen ist uns noch bekannt sobald eine Veröffentlicht wird werden wir dies auch tun. Sicher fragen sich einige was ist diese EEG-Umlage, nun ja im Prinzip ist es ein Gesetz das die bevorzugte Einspeisung von Ökostrom bzw. Strom aus Eneuerbaren Quellen in das Stromnetz regelt und somit den Erzeugern des Stroms eine feste Vergütung garantiert die sogenannte Einspeisevergütung. Die ausgeschriebene Form lautet Erneuerbare Energien Gesetz was soviel bedeutet wie Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien.

Anbieterwechsel ratsam

Da ist einen gut geraten nach neuen Anbietern zu suchen und dann zu kündigen, man kann sich auch seines Sonderkündigungsrecht annehmen. Nach Erhalt der Erhöhung, die per Post oder auch Email erhalten werden kann, hat jeder Verbraucher meist 2 Wochen um sein Sonderkündigungsrecht zu nutzen und den Anbieter zu wechseln. Allerdings kann man sein Grundtarif sowieso mit einer 2 Wochen Frist kündigen, man hat es sogar leichter wenn man das Sonderkündigungsrecht nicht nutzt, sich stattdessen bei einen neuen günstigeren Anbieter nach einen Wechselantrag fragt und diesen dann Ausfüllt. Der neue Anbieter kümmert sich dann um alles weitere Kündigung etc. Wer sich für einen Wechsel entscheidet muss beachten dass die EEG-Umlage im Tarif enthalten ist. Sonst wird diese zusätzlich auf den gewählten Tarif erhoben.

Etwas Positives zum Schluss

Für jene die es sich leisten können oder sich gar schon geleistet haben, bietet es sich auch an ihren Strom besser gleich selber zu prodozieren via Photovoltaikanlagen zB. auf den Dächern ihrer Häuser. Denn es gibt ein neues Finanzierungsmodell für Eigenheim Stromspeicher dies funktioniert über Bereitstellung von Regelleistungen für das Stromnetz.
Die Deutsche „Energieversorgung GmbH“ kündigte für September an Strom vom Regelenergiemarkt für ihre Speicherkunden bereitzustellen mehr erfahrt ihr hier.

 

Bild:© Depositphotos.com/photographyMK

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