Neuheit: Recycling von Verpackungen in der Mikrowelle

Viel Müll, der in Deutschland anfällt, besteht aus einer Kombination aus Aluminium und Plastik und ist sehr schwer zu recyceln, so wie es beispielsweise bei Kaffeekapseln der Fall ist. Nun ist es Ingenieuren des britischen Unternehmens Enval aber gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, welches solch ein Material effektiv wiederverwerten kann.

Pyrolyse macht es möglich
Verpackungen wie zum Beispiel die von Zahnpasta-Tuben oder Trinkpacks können mithilfe des sogenannten Pyrolyse-Verfahrens in einzelne Bestandteile getrennt werden. Durch starkes Erhitzen und Zersetzen von Stoffen in Verbindung mit Sauerstoff wird dies möglich gemacht. Dieser Prozess findet auch in Mikrowellen statt. So experimentierten Forscher von Enval zuallererst mit eine ganz normalen Mikrowelle. Den Verpackungen, die zuvor geschreddert wurden, gab man zusätzlich noch eine bestimmte Kohlenstoffpartikel-Menge dazu man ersetze außerdem die Luft der Mikrowelle mit Stickstoff.

Das Verfahren
Erhitzt man nun das Material in der modifizierten Mikrowelle auf 600 Grad Celsius wird durch die Kohlenstoffpartikel sehr viel Energie in Form von Wärme an bestimmte Materialien abgegeben. Sind dies dann organische Verbindungen so wie es Plastik oder der Kunststoff eigentlich ist, zerfällt der Müll einfach zu Asche.

Die Cambridge University hat zu diesem Verfahren ein gut erklärtes Video gemacht: Klick.

 

Bild: pixabay.com

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