Langfristige Absicherung nachhaltiger Energieanlagen

Das Thema Versicherungen steht bei den meisten von uns sicher nicht gerade ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Zu trocken das Thema, zu kompliziert die Bedingungen, zu groß das Misstrauen gegenüber den Anbietern und ihren Werbeversprechen. Dennoch kommen wir alle an diversen Versicherungen nicht vorbei. Das beginnt zwingend bei der Krankenversicherung oder der Rentenversicherung, und führt über die Kfz-Versicherung für jeden Autofahrer bis hin zur Haftpflichtversicherung, falls mal etwas passiert. Apropos passieren – da wird es auch schon enger, denn beispielsweise hat bei weitem nicht jeder eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Versicherung gegen schwere Krankheiten. Oft gibt es mehr Möglichkeiten zur Absicherung als wir überhaupt ahnen, und in anderen Fällen sollten wir uns unbedingt rechtzeitig über einen sinnvollen Schutz informieren.

Mehr als nur die Gebäudeversicherung

Wer sich für den Bau eines Eigenheimes entscheidet, der weiß, dass eine Menge Kosten auf ihn zukommen. Und dennoch liegen diese am Ende in der Regel immer noch um einiges höher als ursprünglich veranschlagt. Auch dagegen kann man sich übrigens im Zweifel absichern, also zumindest, wenn es um Bauverzögerung geht, die nicht selbst verschuldet ist, doch das wäre ein Thema für sich. Spätestens nach Fertigstellung des Hauses muss eine Gebäudeversicherung abgeschlossen sein, die Hausratversicherung muss im Regelfall aktualisiert werden. Und dann gibt es da noch Spezialthemen wie die Absicherung von Solar- oder Photovoltaikanlagen. Diese Themen sind noch verhältnismäßig neu, umfassen aber gleichzeitig viele wichtige Inhalte. Fakten wie die Einspeisung in das öffentliche Netz oder die Kraft-Wärmekopplung mit Einspeisung in ein Fernwärmenetz beispielsweise sind ebenso zu berücksichtigen wie die eingesetzte Anlagen- und Verfahrenstechnik bei erneuerbaren Energien.

Eigeninitiative ist gefragt

Dass die Versicherungsbranche nicht den allerbesten Ruf genießt, ist ein Tatbestand. Wie so oft können einzelne Schwarze Schafe den Ruf einer ganzen Sparte schädigen, was dann zu Lasten aller geht. Und darunter leiden auch die Versicherungsnehmer. Wir brauchen Versicherungen, aber es herrscht oft große Unsicherheit. Da hilft nur eines: Eigeninitiative! Es ist immens wichtig, sich selbst mit der Thematik auseinanderzusetzten, und zwar wenigstens in den folgenden Punkten:

  • Welche Versicherungen brauche ich zwingend?
  • Welche Versicherungen könnten für mich zusätzlich sinnvoll sein?
  • Worauf muss ich insgesamt und bei den einzelnen Versicherungen im Speziellen achten?
  • Wo liegen – preislich aber vor allem bei den Bedingungen – die Unterschiede bei den noch recht jungen Versicherungsmöglichkeiten für erneuerbare Energien?
  • Möchte ich alles selbst regeln oder lasse ich einen Makler für mich agieren?

Wer ein solides Grundwissen hat, kann gegenüber Versicherern oder auch Maklern ganz anders auftreten und fühlt sich bei Verhandlungen oder Angebotsgesprächen erheblich sicherer. Ein Makler kann im Übrigen oft eine sinnvolle Lösung sein, denn er übernimmt vieles an zeitaufwendiger Arbeit und Bürokratie für Sie. Außerdem handelt er im besten Fall neutral und immer in ihrem Sinne, denn als Versicherungsnehmer sind Sie der Kunde. Aufgrund der Vielzahl kann er unter Umständen auch bessere Konditionen für Sie heraushandeln. In jedem Fall aber hat er einen kompletten Überblick über den Markt, was gerade bei neuen Absicherungsmöglichkeiten sehr entscheidend sein kann.

Inzwischen gibt es auch große Onlineportale, die die Aufgaben eines Maklers übernehmen und für den Kunden alle Versicherungsverträge von der Berufsunfähigkeitsversicherung bis hin zur Zahnzusatzversicherung online verwalten bzw. bereitstellen, sodass Sie immer und von überall darauf zugreifen können. Ein weiterer Vorteil solcher Portale ist auch das umfangreiche Informationsvolumen, auf das Sie jederzeit zugreifen können. Mit nur wenigen Klicks erhalten Sie wichtige Informationen, nach denen Sie suchen, beispielsweise zu den Bedingungen für den Wechsel der Krankenversicherung oder zum Umfang einer Hundehaftpflichtversicherung. Und das ganz ohne persönlichen Termin, auf den Sie erst noch ein paar Wochen warten müssen, obwohl Sie gerade jetzt eine wichtige Frage haben. Es gilt auch hier: Informieren Sie sich über verschiedene Angebote und wählen Sie sachlich und auch nach dem persönlichen Gefühl der Sicherheit.

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Bild 2: ©istock.com/cnythzl

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