Bornheim und die neuen Windräder

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Die Ostfriesische Firma Enercon gab am Donnerstag den Genehmigungsantrag für den Bau von 6 Windrädern beim Rhein-Sieg-Kreis ab. Diese sollen bei Sichten gebaut werden und ist voraussichtlich mitte 2015 Erzeugungbereit.

Die Anlage im Detail

Nach Jahren der Planung und dem Ausfüllen eines mehreren Zentimeter dicken Antrages, stellte Martin Rolfes die Pläne im Bornheimer Rathaus vor. Beantragt wurden 6 Windräder, die eine Leistung von 2.35 Megawatt haben, mit über 100 Metern Turmhöhe und etwas mehr als 90 Meter Rotor Durchmesser kommen die Windräder des Typs E-92 auf insgesamt 150 Meter Höhe.
Somit hat jedes Rotorblatt eine Länge von 46 Metern. Der Stromertrag wird auch ca. 25 Millionen kW/h Jährlich geschätzt und kann dann 6.000 Haushalte mit Ökostrom versorgen. Kostenpunkt pro Anlage ca. 3,3 Millionen Euro, Mitte 2015 könnten sie einsatzfähig sein. Das jedoch liegt nun in den Händen der Bürokratie, es ist der erste Antrag der je im Rhein-Sieg-Kreis abgegeben würde. Unter den 6 geplanten Windrädern befindet sich dann auch eines dass die Bürger mitfinanzieren können bei Interesse, mit 1.000 Euro kann man sich an dem Bau des „Genossenschaftsmodell“ beteiligen und sicher auch einige Vorteile dadurch genießen. Henseler sagte es hätten sich sogar bereits einige Interessenten gemeldet

Mehr geht dann aber wirklich nicht mehr

Bürgermeister Wolfgang Henseler sagte „mit der Abgabe des Antrages ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Windpark Bornheim getan“. Die Windräder bilden zu den bereits bestehenden Solaranlagen und der Biogasanlage das Standbein zur Regenerativen Energieerzeugung. Doch damit ist dann auch Schluss betonte Henseler, denn das Potential ist ausgeschöpft.

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