Betriebskostenabrechnung: Kein Grund zur Sorge für 2014

Wie ein Damoklesschwert schwebt die Betriebskostenabrechnung über den Köpfen von Mietern. Jedes Jahr flattert sie ins Haus und zwar dann, wenn man am wenigsten damit rechnet. Häufig bedeutet ihre Zustellung nichts Gutes – aber in diesem Jahr könnte es anders laufen.

Wenn die Betriebskostenabrechnung kommt, bedeutet das oft schlechte Laune. Denn nur selten trifft der glückliche Fall ein, in dem man im Rahmen der Nebenkosten bei der Miete genau richtig im Vorfeld bezahlt hat. Meistens bedeutet die Betriebskostenabrechnung eine Nachzahlung – und das zum Jahresende, wo man eigentlich Wichtigeres zu tun hat, als auch noch diese Ausgabe zu managen.

2014 wird alles anders

Wie Immowelt berichtet, ist diese Sorge zumindest für die Betriebskostenabrechnung für 2014 unbegründet. Denn die kommende Abrechnung könnte eine freudige Überraschung bereithalten und sogar eine Rückzahlung bedeuten. Das begründet sich damit, dass die allgemeinen Energiekosten leicht zurückgegangen sind. Zudem waren die Wintermonate relativ warm, weshalb weniger geheizt wurde. Berichtet wird über den Ölpreis, der um fast 8 Prozent zurückging, dank des milden Winters sei ein Einsparpotenzial in Höhe von 20 bis 25% zu erwarten.

Rückläufiger Trend

Dabei ist 2014 nicht das erste Jahr, in dem die Kosten gesunken sind. Auch 2013 war nach Angaben des Deutschen Mieterbundes ein Jahr der Stagnation. Im Vorjahr sei der durchschnittliche Preis der Betriebskosten mit 2,19 Euro pro Monat und Quadratmeter zu beziffern gewesen, 2012 waren es 2,20 Euro. Dieser Wert kann aber nur als grober Richtwert dienen, weil er auch von anderen Umständen abhängig ist. Gibt es beispielsweise einen Aufzug oder vom Vermieter bereitgestelltes Kabelfernsehen, kann der Wert auch locker einen Euro höher ausfallen. Weiterhin ist die Region, in der man wohnt, stark am Preis für die Nebenkosten beteiligt.

Wie setzen sich die Nebenkosten zusammen?

Bei den Nebenkosten wird alles zusammengefasst, das nicht über die Miete abgerechnet wird, weshalb auch zwischen Warm- und Kaltmiete unterschieden wird. Am stärksten schlägt die Heizung zu Buche mit 1,24 Euro pro Monat und Quadratmeter. Auch Wasser, Abwasser und Warmwasser nehmen einen relativ großen Teil des Preises ein (34 und 27 Cent). Der Hausmeister fließt mit durchschnittlich 21 Cent ein, die Reinigung des Hauses mit 15 Cent. Weiterhin gibt es noch administrative Kosten wie Grundsteuer und Versicherungen (18 und 15 Cent), die monatlich pro Quadratmeter in Betracht gezogen werden müssen.

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