Berliner Stadtwerk darf keinen Strom verkaufen

Geplant war das Stadtwerk Berlin als neuer kommunaler Ökostrom-Versorger, der als Konkurrent gegenüber den privaten Anbietern agiert.
Doch dieser Plan konnte nicht umgesetzt werden, da dem Unternehmen die gesetzliche Pflicht auferlegt wurde, nur Strom aus eigens erzeugten erneuerbaren Energien zu vertreiben.

Scheitern war vorprogrammiert
Da das Berliner Stadtwerk nicht einmal während der Übergangszeit die Erlaubnis hatte, Ökostrom einzukaufen und seinen Kunden weiterzuleiten, und da Berlin langfristig gesehen nicht im Stande ist, in solch hohem Maß nachhaltig produzierten Strom für den Eigenbedarf zu erzeugen, war ein Scheitern des Plans absehbar.

Optimismus fehl am Platz
Gab es zu Beginn noch Leute, die diesem Projekt optimistisch gegenüber standen, wurde dieser Optimismus durch die Trödelei Berlins wieder weggekehrt. Zunächst hofften optimistische Stimmen nämlich, dass dem Stadtwerk mithilfe von Windkraftanlagen in deren Umgebung etwas aus der Klemme geholfen werden könne. Doch der SPD/CDU-Senat war anscheinend zu langsam. Ein privater Anbieter, der auch den Bau von Windrädern plant, war schneller als die Stadt Berlin. Wobei ohnehin unklar ist, ob die Zuständigen der Stadt sich zu diesem Thema überhaupt einigen können und wollen.

 

 

Bild: pixabay.com

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